Zitate aus heutiger Schulpolitik
"Homeschooling ist ein Menschenrecht." Norwegische Bildungsministerin Kristin Clemet in einem Zeitungsinterview
"Diese besondere Selektivität, die wir im deutschen System wahrgenommen haben, scheint auch einige alternative Bildungsmöglichkeiten zu verschließen, wie z.B. im Fall des Homeschooling und des Fernunterrichts. …"
Prof. Dr. Vernor Muñoz Villalobos, UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Bildung
"Setzen wir neue Kräfte frei, indem wir bürokratische Fesseln sprengen. Entlassen wir unser Bildungssystem in die Freiheit.!"
Ex-Bundespräsident Roman Herzog, Schußsätze der Rede auf dem Berliner Bildungsforum am 5. November 1997
"Das deutsche Schulsystem ist gescheitert" und "Das Schulsystem ist zu unflexibel"
Dr. Andreas Schleicher, OECD Bildungsexperte, in Spiegel am 7. September 2004
Ausbildung: ".. 40 Prozent der 2400 Jugendlichen, die Anfang 2004 noch unversorgt waren, erwiesen sich als nicht ausbildungsfähig oder -willig."
Arbeitsminister Schartau (SPD), Inw in LN
"Die Schulpflicht ist ein Recht der Kinder auf Bildung"
Ex-Schulministerin Ute Schäfer in WR vom 17.01.2005
(Anm. d. Red.: Was hat ein Recht mit beabsichtigtem Zwang zu tun?)
"Gelernt wird in der Schule! Dieser Satz hat in Deutschland fast den Rang eines Naturgesetzes" Im Plädoyer von Gecko Neumcke bei ZERO
Die Schulwirklichkeit des Jahres 2002 ist von der des Jahres 1970 milchstraßenweit entfernt"
Bundespräsident Johannes Rau
"Es ärgert mich, dass die Debatte um die Schulstruktur von den Kultusministern zum Tabu erklärt wird"
Der Erziehungswissenschaftler Klaus Klemm am 4.12.03 in DIE ZEIT
![]() |
"Das heutige System deutscher Schulen gehört zu einem vergangenen ökonomischen und gesellschaftlichen System" "Statt der bestehenden Schulpflicht soll das Recht auf Unterricht garantiert werden" Die Landschildkröte KMK hat das Tempo erhöht "In der Kultusministerkonferenz geben zu oft die Beamten und nicht die Politiker den Ton an. Das muss sich ändern" |
„Auch für Lehrer gilt die 40-Stunden-Woche.“
Monika Hohlmeier zur Einführung von G8 in Bayern, SZ am 12.02.2004 (Die hohe Kompetenz der bayerischen Kultusministerin im Bereich Schulen und Bildung ist lange bekannt; laut einer OECD-Studie arbeiten Lehrer schon bei einer Gymnasialschulzeit von 9 Jahren zwischen 42 und 50 Stunden.)
"Können Sie sich ein Auto vorstellen, das in vollem Tempo gegen eine Betonwand fährt?"
Ein mir bekannter, promovierter Oberstudienrat aus Frankfurt zum deuschten Schulsystem
Bereits in der (staatlichen) Vorschule und Grundschule soll "der Spaß am Lernen beginnen" Monika Hohlmeier, Kultusministerin in Bayern
"Ich sehe Deutschlands Schulen auf dem Weg in eine alte Zeit" und "Lehrer wie Schüler hängen an Marionettenfäden. Viel Energie geht damit verloren, das ständig verhedderte Garn zu entwirren. Dabei ist die Therapie einfach: Leinen los!"
Prof. Dr. Mats Ekholm, Generaldirektor der schwedischen Bildungsagentur Skolverket, gilt einer der besten Kenner der weltweiten Schulszene, Inspektor bei OECD-Studien
"Lieber Gott, warum hast du das kleine Mädchen nicht gerettet, das in ihrer
Klasse getötet worden ist? Mit freundlichem Gruß - ein besorgter Mitschüler"
Und die Antwort:
"Lieber besorgter Mitschüler; man lässt mich in die Schulen ja nicht rein.
Mit freundlichem Gruß, GOTT"
Aus einem Interview mit Anne Graham, Tochter von Billy Graham
"Tagein, tagaus lernen sie für Noten, für Zeugnisse und Diplome. Dabei verlieren sie alles Interesse an den Dingen, die sie lernen. Sprachen, Naturwissenschaften -- alles setzt sich bei ihnen nur noch in Zensuren um.
Hinter diesen Blättern und Urkunden steht nichts anderes als die Gier nach persönlichen Vorteilen. Das Diplom bedeutet bares Geld ... Wer in unseren Schulen ein glücklicher Schüler sein will, muss deshalb bereits als Zwölfjähriger vom Willen zum gesellschaftlichen Aufstieg besessen sein.
Aber nur wenige Zwölfjährige sind gesellschaftliche Streber. Woraus folgt, dass die meisten Kinder und Jugendlichen die Schule hassen."
Acht italienische Jugendliche 1970 in ihrer Anklage gegen das Schulsystem
"...Unterricht zu Hause hielte ich für akzeptabel, wenn gewährleistet ist, daß die Eltern Gleiches oder Besseres als die Schulen erreichen" Prof. Paul Kirchhof, Ex-Bundesverfassungrichter in idea-spektrum, 30/31/2002
Die Spaßgesellschaft hat ausgelacht, die Sehnsucht nach Wärme, Sinn und Persönlichkeit hat Konjunktur
Erziehungswissenschaftler Dr. Albert Wunsch, seit 1974 Leiter des Kath. Jugendamtes in Neuss
Eine Gesellschaft hat Zukunft, wenn nicht Konten, sondern Persönlichkeiten wachsen.
Prof. Dr. A. Wunsch, Abschied von der Spaßpädagogik, 2003
“.. der stumme Schrei einer ganzen Generation"
So deutet Peter Hahne (ZDF) den Hilferuf am Fenster im Gutenberg Gymnasium, den eine Schülerin während des Attentats auf ein weißes Zeichenblatt gekritzelt hatte: "Holt uns raus aus dem Teufelskreis der Gewalt und der Sinnlosigkeit, lasst uns nicht allein mit den Problemen unseres Lebens. Beachtet und achtet uns, überseht uns nicht, vergesst uns nicht.....“
"Wir haben kein Problem des Rechts, sondern wir haben ein Problem der Praxis oder genauer gesagt: ein Problem des Denkens. Homeschooling ist nicht rechtswidrig, sondern es ist nicht gewollt." Verfassungsrechtler Dr. Ronald Reichert im Vortrag am 6. März 2004 in Wetzlar
"Weder eine Regierung noch eine Partei kann den Eltern das Recht nehmen eine alternative Bildungsform für seine Kinder zu wählen." Kristin Clemet - Norwegische Bildungsministerin



