Schule auf Biegen und Brechen
Ein Kind muss zur Schule auf Biegen und Brechen!
Sonst wird sich das Leben einst bitter noch rächen?
Nun rächt es sich jetzt schon, die Jugend verhunzt.
Es fehlt guter Umgang, Musik und die Kunst.
Statt Lernbindung: Sprengel – jetzt friss oder stirb.
Denn Hauptsache anwesend, Neugier verdirb!
Die Kinder im Gleichtakt auf Teufel komm raus.
Nun lasst uns erst lernen, die Schule ist aus.
Denn Schule heißt Nachhilfe. Tag ist gelaufen.
Wo Leben zum Lernen? Mir kann ich’s nicht kaufen.
Klausur und Zensur, diktiert ums Verrecken,
ist Lernen mit Dampfdruck. Wo bleibt das Entdecken?
In Schulen zu sitzen heißt ständig nur Warten.
Im sinnlosen Takt ist’s Anstalt, nicht Garten.
Blut, Schweiß oder Tränen in Schulen für Kinder.
Auch wenn noch nicht volljährig sind sie nicht Rinder.
Schulzwang dient zum Wohle auf G’deih und Verderb.
Und hoffentlich langt’s dann zum Brötchenerwerb.
Hab’ alles gelernt, Mensch, doch gar nichts verstanden.
Auch wenn Soll erfüllt scheint, ist Arbeit vorhanden?
Jetzt Druck bis der Arzt kommt, Ohnmacht und Zwang.
Gebremst und gekniffen, ein Leben lang.
Gekreisch und Gezanke, Not bis zum Abwinken.
Wie tief muss denn Bildung per Schule noch sinken?
Auf Stühle gepfercht, isoliert unter Gleichen,
Sozial fein sortiert und gekämmt über Leichen.
Frontal und kariert, nach Recht und Gesetz.
Beruhigt denn für später das soziale Netz?
Gepaukt wird wie blöde, gebüffelt wie Tier.
Was bleibt dann am Ende? Doch nichts als Harz IV.
Markt, Wettbewerb, Bildung statt Bürokratie
Und weg mit den Amtspaukern, sonst wird es nie.
Persönliches Eingeh’n auf Kinder und Umfeld!
Natürliche Neigungen fördern kost’ kein Geld.
Entstaatlicht! Saniert! Deregulation!
Lasst lernen aus Antrieb für Arbeit und Lohn.
Denn Alternativen und Praxis wär’n fein.
Und Lernen in Freiheit, denn Bildung soll sein!
© j.a.r.e., mit freundlicher Genehmigung


